Viele Sehenswürdigkeiten in Dresden

Dresden ist eine historische Stadt, die erstmals im 13 Jahrhundert in Urkunden auftaucht. Allerdings gibt es Funde aus der Bronzezeit, die belegen, dass die Stadt dort schon existerte.

Die Frauenkirche
Die Frauenkirche ist das bekannteste Wahrzeichen Dresdens. Sie wurde etwa im Jahre von 1726-1734 in einem barock protestantischen Stil erbaut. Die Einweihung wurde an der selbsterbauten Orgel von Gottfried Silbermann durch Johann Sebastian Bach zeremoniert. Die Frauenkirche ist stolze 95 Meter hoch. Zudem besitzt die eine freitragende Sandsteindachkuppel, die nördlich der Alpen in ihrer Größe einmalig ist. Ihr Name stammt von „Frau“ Mutter des Gottes ab. Sie umfasst vier Stockwerke, in denen bis zu 1600 Menschen ihren Platz finden können.

Aber nicht nur die Frauenkirche schmückt dieses wunderschöne Städtchen. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist wohl die Semperoper.

Die Semperoper
Die im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaute Oper zeigt im Eingang sechs Skulpturen. Diese Skulpturen bilden unter anderem Schiller und Goethe, sowie Shakespeare und Molière nach. Zudem wurde die Semperoper zweimal erbaut. Einmal im Jahre 1838-1842. Dies geschah durch den Bauherrn Gottfried Semper. Leider brannte die Oper 1869 komplett nieder. So entschloss sich der Sohn von Gottfried Semper sie im Jahre 1871-1878 wieder aufzubauen. Im Inneren der Semperoper stößt man auf zahlreiche Gemälde und Stuckarbeiten. Der Zuschauerraum bietet ungefähr Platz für 1300 Gäste.

Katholische Hofkirche
Die katholische Hofkirche, die im Jahre 1737-1755 erbaut wurde, ist der jüngste Barockbau in Dresden. Sie wurde den Plänen von Gaetano Chiaveri, der seine Bauleitung und Arbeiter aus Italien mitbrachte, erbaut. 78 Steinfiguren zieren die Balustraden und Nischen der Kirche. Sie stellen Apostel, Heilige und Kirchenfürsten in einer Höhe von bis zu dreieinhalb Meter hoch da. Außerdem besitzt die katholische Hofkirche eine eigene Gruft. In dieser Gruft sind 49 Sarkophage der Wettiner Kurfürsten und Könige, sowie deren Verwandte, untergebracht. Etwas sehr Faszinierendes an dieser Kirche ist, dass sie mit einer Brücke zum Schloss verbunden worden ist.

Durch den Bau der Hofkirche entstand noch etwas Faszinierendes, nämlich das italienische Dorf.

Das italienische Dorf
Dort entstanden die Hütten der Steinmetze, die die Katholische Hofkirche erbauten. Das Dorf befindet sich zwischen Theaterplatz und Elbe. Seine jetzige Form erhielt das italienische Dörfchen am Anfang des 20. Jahrhunderts von Hans Erlwein

Residenz Schloss Dresden
Das Schloss wurde etwa um 1200 erbaut, entlang einer wichtigen Handelstrasse, die mit Fähre oder Furt entlang der Elbe befahren wurde. Heute zeigt es sich von außen im Neorenaissance-Stil und im großen Schlosshof kann man die Scrafitto- Malerei im Stile der Renaissance bewundern. In dem Schloss findet man die Ausstellung des Grünen Gewölbes. Einer der umfangsreichsten Ausstellungen der Schatzkammernmuseen Europas. Auch lässt sich der Hausmannsturm besteigen und erhält von dort den schönen Überblick über Dresden.

Aber nicht nur diese 4 vorgestellten Gebäude machen Dresden aus. Es gibt noch etliche historische Bauwerke, die man unbedingt besuchen sollte. Unter anderem zählt dazu: Stallhof, Zwinger, Schloss Pillniz, Goldener Garten. Dresden ist von der Vielzahl an historischen Bauformen unbedingt eine Reise wert.

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